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Junk-Bonds

Der Begriff Junk-Bonds bezeichnet die Art von Anleihen, welche so negativ bewertet werden, dass eigentlich nicht mit einer Zinszahlung oder einer Rückzahlung des Kapitals zu rechnen ist. Andere Bezeichnungen sind z.B. „High-Yield-Anleihe“ (=hochverzinsliche Schuldverschreibung). Da die Emittenten hier eine schlechte Bonität haben, werden die Anleihen oft mit einem hohen Zins ausgestattet.

Entstehung: Ursprünglich wurden die Junk-Bonds in den USA im Zusammenhang mit der Finanzierung von Unternehmensübernahmen bei geringem Eigenkapitalanteil, sog. Leveraged Buyouts begeben. Heute entstehen Junk Bonds auch durch die Abwertung bisher höher eingestufter Unternehmen durch Ratingagenturen in den deutlich niedrigere Ratingklassen bis in den sogenannten Speculative Grade.

Der deutsche Begriff für Junk-Bonds ist „Schrott-Anleihe“, hat aber nichts mit dem eigentliche Metall zu tun, d.h. es ist keine Anleihe eines Recycling-Unternehmens.

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By | 2016-06-26T11:15:34+00:00 Juni 26th, 2016|Kommentare deaktiviert für Junk-Bonds